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Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben.

Thomas Carlyle
News:

 wunderhoeren
Tage alter Musik und Literatur in Worms

Die Stadt Worms hat durch die vielen historisch bedeutenden Gebäude und die Nähe zum Nibelungenlied die optimalen Voraussetzungen für dieses alle zwei Jahre stattfindende Festival.
Mit ihren unzähligen überlieferten Geschichten aus der Blütezeit der Staufer im 12. und 13. Jahrhundert hat sie das Potenzial dies an unverwechselbaren Orten zu präsentieren. Musik und Literatur in einer wunderbaren und Umgebung.

Im Frühjahr 2011 fand das Festival erstmals statt und findet von April bis Juni 2013 seine geplante und hoffentlich genauso erfolgreiche Wiederholung.
Zuerst möchten wir das begleitend dazu stattfindende Bildungsprogramm erwähnen, das aus Tagung, Museumswoche, Instrumentalworkshops und einem Erzählcafé besteht.

  • Bei der am 15. Februar stattfindenden Tagung im Erbacher Hof geht es hauptsächliche um eine wissenschaftliche Erörterung zu einer ins Auge gefassten Wiederaufführung der Wormser Passionsspiels aus dem 14. Jahrhundert.

    Bild Copyright Eichfelder Artworks
  • Vom 8. bis 14. April bietet das Nibelungenmuseum eine Museumswoche für Schulklassen an, die sich  thematisch  am Festival  orientiert. Höhepunkte sind die Veranstaltungen „Vom  Hofbeamten  zum  freischaffenden Künstler“ und „Ich war ein höfischer  Spielmann…“
  • Vom 8. bis 12. April wird im Nibelungenmuseum eine Museumswoche für Schulklassen angeboten, bei der sie sich mit der es um alte Musik und Literatur der vergangenen Epochen auseinander setzen können.
  • Vom 31. Mai bis 2. Juni gibt es auf dem Wormser Spectaculum Workshops für jederman zu Drehleier, Dudelsack und Nyckelharpa. Hier besteht dann auch die Möglichkeit selbst zu musizieren.

    Workshop Spectaculum Bild Copyright Bernward Bertram
  • Am 4. Juni hat man zum Thema „Alte Musik“ im  Erzählcafé im  Château  Schembs  die Gelegenheit, sich mit Volker Gallé (Projektleitung) und Marc Lewon (Künstlerischer Berater) auszutauschen und  ihnen  Fragen rund um das Festival zu stellen.

Die Konzerte selbst finden vom 1. März bis 15 Juni statt, mit einem Programm, das von der Antike bis zur Renaissance reicht.

  • Am 1. März entführt das international besetzte Ensemble Leones seine Zuhörer in der Kirche St. Martin um 20 Uhr in die Welt der Renaissancemusik.

    Bild Copyright Björn Trotzki
  • Am 15. März um 20 Uhr beschäftigen sich Reinhard Kaiser und I Ciarlatani mit Musik und Literatur einer späteren Epoche: Der bekannte Grimmelshausen-Übersetzer Kaiser liest in der Friedrichskirche Passagen aus ausgewählten Texten des Barockdichters Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen. Dazu spielt das Ensemble I Ciarlatani Musik dieser Zeit.

    Bild Copyright Reinhard Kaiser
  • Im Gegensatz hierzu stehen am 24. März beim Konzert der Capella Instrumentalis Sanctae Crucis mit den Sängerinnen Elisabeth und Christa Menke die Klagelieder Jeremias im Mittelpunkt: In der 1002 errichteten Dominikanerkirche St. Paulus werden die „Lamentatio Jermiae“ in der gregorianischen Tradition der Liturgie und in Bearbeitungen des frühen 18. Jahrhunderts präsentiert.

  • In der gotischen Liebfrauenkirche findet am 3. April um 20 Uhr das Konzert des St. Albans Chamber Choir mit Werken der englischen Renaissance statt. Der 1958 gegründete Chor steht in langjähriger Verbindung mit der Wormser Kantorei und alle zwei Jahre sind die beiden Chöre in einer der Partnerstädte zu Gast.

  • Wenige Tage später widmet sich das Ensemble Melpomen am 7. April längst vergessener Melodien aus dem antiken Griechenland: In Kooperation mit dem Altertumsverein Worms präsentieren die Musiker im Städtischen Museum um 18 Uhr griechische Musik zu Lyrik aus dem 5. und 6. Jahrhundert vor Christus.

    Bild Copyright B. Reichlin
  • Beim Auftritt der Capella Lutherana am 20. April dürfen sich die Besucher dann auf Auszüge aus bedeutenden Gesangbüchern des 16. Jahrhunderts freuen, die in Mainz, Worms oder Straßburg gedruckt wurden. Das Konzert in der Magnuskirche findet im Rahmen der Wormser Religionsgespräche (19. bis 21. April) statt.

  • Am 28. April um 18 Uhr gehört der Auftritt des Hilliard Ensembles im Wormser Dom zu den Festival-Highlights. In dem Programm „Perotin und Machaut“ widmen sich die vier Sänger der Musik des 12. bis 14. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt des Konzerts, welches in Kooperation mit der Kasinogesellschaft Worms stattfindet, stehen Werke von Perotinus Magnus, dem bedeutendsten Komponisten der Notre-Dame-Schule bis hin zu Guillaume de Machaut, der die Musik dieser Schule in Reims weiterentwickelte.

    Bild Copyright Friedrun Reinhold
  • Marais Consort lässt am 4. Mai um 20 Uhr im Roten Haus Musik der Renaissance und des Frühbarocks erklingen.

    Bild Copyright Marais Consort
  • Am 17. Mai um 20 Uhr spürt das Ensemble Sequentia mit seinem Leiter Benjamin Bagby der Musik und Literatur zu Zeiten der Karolinger nach. Während des Konzerts, welches in Kooperation mit der Reihe „Via Mediaeval“ stattfindet, präsentieren die Musiker in der Magnuskirche unter anderem das Hildebrandslied und die Hymnen von Alkuin, dem Berater Karls des Großen.

  • Mit der Musik zwischen Renaissance und Barock befasst sich das Trio Michael Schneider, welches am 19. Mai um 16.30 Uhr in der Klausenberg-Kapelle auftritt. Im Mittelpunkt des Konzerts, das in Kooperation mit dem Heimatverein Abenheim realisiert wird, stehen Stücke der „Nuove Musiche“ aus Florenz, des englischen Lautenisten John Dowland sowie des niederländischen Flötisten Jacob von Eyck.

    Bild Copyright Sven Cichowicz
  • Das Musikprojekt „The Brendan Voyage – Reise in die Anderwelt“ von Rüdiger Oppermann wird am 29. Mai bei Wunderhoeren aufgeführt. Es ist inspiriert von der Geschichte um den Abt Brendan, der von Irland aus verschiedene mythische Inseln im Westen bereist.

    Bild Copyright Renate Weber
  • Am 9. Juni widmen sich VocaMe den Kompositionen Hildegards von Bingen. Beim Konzert in der Bergkirche Worms-Hochheim, das in Kooperation mit der „Via Mediaeval“-Reihe stattfindet, wird das Vokalensemble von Thomas Meinhardt unterstützt, der die lateinischen Gesänge und die Visionen der Benediktinerin in neuhochdeutscher Übersetzung rezitiert.

    Bild Copyright VocaMe
  • Der Knabenchor capella vocalis nimmt sich am 15. Juni den gesungenen deutschen Psalmen von Orlando Lasso und seinem Sohn Rudolf von 1588 an.

    Bild Copyright Joachim Rommel


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