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Ich glaube fest daran, daß gute Musik das Leben verlängert.

Yehudi Menuhin

Capella Instrumentalis Sanctae Crucis
Lamentatio Jeremiae
beim Wunderhoeren-Festival in Worms

Am 24. März um 20 Uhr beim Konzert der Capella Instrumentalis Sanctae Crucis mit den Solistinnen Elisabeth und Christa Menke stehen die Klagelieder Jeremias im Mittelpunkt: In der 1002 errichteten Dominikanerkirche St. Paulus werden die „Lamentatio Jermiae“ in der gregorianischen Tradition der Liturgie, unter der Leitung von Pater Thomas Möller und in Bearbeitungen des frühen 18. Jahrhunderts präsentiert.

Das Buch der Klagelieder (Lamentationes) in der Bibel ist vermutlich nach der Zerstörung des Tempels im Jahre 586 vor Christus entstanden. Die Klagelieder werden von orthodoxen Juden wöchentlich an der Klagemauer in Jerusalem, in der Trauerzeit nach dem Tod eines Angehörigen und am jüdischen Gedenktag zur Erinnerung an die Tempelzerstörungen gelesen. Teile des Textes wurden von der christlichen Kirche auf das Leiden und Sterben Christi bezogen und in die Liturgie der Karwoche aufgenommen. Die Wormser Dominikaner singen bis heute die Klagelieder in den Trauermetten von Gründonnerstag bis Karsamstag.
Im Zentrum des Konzertes in der Dominikanerkirche stehen Lamentationsgesänge von Joseph-Hector Fiocco (1703-1741) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745) im Spannungsverhältnis zu den liturgischen Vertonungen der Dominikaner aus dem 13. Jahrhundert. Gesungen werden die Klagelieder von der Sopranistin Elisabeth Menke und Mezzosopranistin Christa Menke. Diese beiden werden begleitet von der Capella Instrumentalis Sanctae Crucis, die 2006 von Pater Thomas Möller während seiner Studienzeit an der Dominikanerkirche Heilig Kreuz in Köln gegründet wurde. Das Ensemble setzt sich in unterschiedlichen Besetzungen zusammen aus Studierenden und Lehrenden der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.

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