Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Um Ihnen eine angenehmere Erfahrung zu bieten, nutzen wir Cookies zum Speichern Ihrer Anmeldedaten,
um für sichere Anmeldung zu sorgen, um statistische Daten zur Optimierung der Website-Funktionen zu erheben und um Ihnen Inhalt bereitzustellen,
der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist. Klicken Sie auf „Stimme zu und fortfahren“, um Cookies zu akzeptieren und direkt zur Website weiter zu navigieren.

musikola_2.jpg

Im Pop ging es darum zu sagen ‚F*ck me‘. Im Rock geht es darum „F*ck you“ zu sagen.

Chrissie Hynde

Astral Doors
Notes from the Shadow

Rezension © 2014 by T. Frank für musikola.de

3 Jahre mussten Astral Doors Fans warten, bis sie endlich deren neuen Long-Player „Notes From The Shadows“ in den Händen halten dürfen. Eine lange Zeit, in der es auch etwas ruhig um die Band geworden war.

Glücklicherweise hat sich in der Zwischenzeit am Stil der Schweden nicht viel geändert. Auch auf ihrem 7. Album (plus eine EP und eine Best Of) bewegen sie sich im Fahrwasser von Black Sabbath, Rainbow und Deep Purple. Das liegt nicht zuletzt am fantastischen Gesang von Nils Patrik Johansson, der mit seiner ausdrucksstarken Stimme auch mit den großen Sängern der Metal-Zunft mithalten kann.

Das neue Album startet mit dem Up-Tempo-Rocker „The Last Temptation Of Christ“. Kräftiger Gesang und besonders die gefühlvolle Gitarren-Leads zeigen gleich, dass die Herren seit ihrer letzten Veröffentlichung „Jerusalem“ nichts verlernt haben.

„Disciples Of The Dragonlord“ ist anschließend geringfügig langsamer, bevor mit “Wailing Wall” das Tempo wieder angezogen wird. Absolut klasse ist dann Song Nr. 5: „Die Alone“ kommt sehr schleppend bzw. episch um die Ecke, wird von mächtigen Toni Iommi / Black Sabbath Riffs getragen und wird von Nils Patrik Johansson schlussendlich gesanglich veredelt. Über 9 Minuten abwechselnd Gänsehaut und Fäuste in die Höhe!

Alles in allem bewegen sich sämtliche Songs auf hohem Niveau. Lediglich der Refrain von „Desert Nights“ hört sich dann doch etwas „cheesy“ an. Aber dieser kleine Patzer wird zum Glück mit dem folgenden „In The Name Of Rock“ wieder ausgemerzt.

Zwar erwartet die Metal-Welt mit „Notes From The Shadows“ nichts bahnbrechend neues (auch nicht innerhalb des Astral Doors Back-Katalogs), aber man merkt schon, dass die Band um Abwechslung – im engen Rahmen – bemüht ist. Die bisherigen Anhänger werden auch die neue Astral Doors Platte lieben. Und allen anderen sei gesagt, dass es sich lohnt, die Band mal zu testen.

Das schöne Coverartwork passt im Übrigen gut zur Musik – wenn es auch sehr an Blind Guardian’s „Forgotten Tales“ erinnert ;-)

Nun gilt es zu hoffen, dass Astral Doors ihren Status weiter ausbauen und den nächsten Schritt auf der Karriereleiter erklimmen können. Verdient hätten sie es!
 
Mein Highlight in der Diskografie von Astral Doors ist und bleib allerdings das 2005’er Werk „Evil Is Forever“. Da kommt „Notes From The Shadows“ nicht ganz heran. Zu starken 8,5 von 10 Punkten reicht es aber allemal.

bei Amazon bestellen

Die Band
Gesang: Nils Patrik Johansson
Gitarre: Joachim Nordlund
Gitarre: Martin Haglund
Orgel: Joakim „Joeke“ Roberg
Bass: Mika Itäranta
Schlagzeug: Johan Lindstedt

zur Bandhomepage

Record Label :
METALVILLE Band & Label Pool (www.metalville.de)

Promotion :
Flying Dolphin Entertainment Group

Nach oben
Joomla templates by a4joomla