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Rockstars sterben entweder jung oder sie altern sehr, sehr langsam.

Brian Molko

Rezension

  • AC/DC

    Who Made Who

    Rezension © 2012 by Klaus Spangenmacher für musikola.de

    CD bei Amazon bestellen

    Nach den eher schlechten Alben "Flick of the Switch" und "Fly on the Wall" ging bei AC/DC Mitte der 80er erst einmal gar nichts mehr. Die Alben verkauften sich nicht sonderlich und man überlegte ob man nicht Schluss mit dem Rockgeschäft machen sollte. Eine kleine Erholungspause wurde angekündigt und in diese fiel die Veröffentlichung von AC/DCs einzigem Soundtrack. Eine Mischung aus Klassikern und neu eingespielten Songs. Unter den neu eingespielten befindet sich der Titelsong des Albums und zwei Instrumentalsongs.

    Die Zusammenarbeit kam zustande weil die Bandmitglieder um die beiden Young Brüder die Bücher von Stephen King lesen und dieser die Musik von AC/DC hört. Aus dieser beidseitigen Sympathie entstand die Zusammenarbeit an dem Film "Rhea M" (orig. Maximum Overdrive), bei dem King nicht nur die Vorlage (Trucks) lieferte sondern auch das Drehbuch schrieb und Regie führte.

    Das Soundtrack Album "Who Made Who" hat endlich wieder echte, sich in den Gehörgängen festfressende Hits am Start, wie man sie zuvor so schmerzlich vermisst hatte. Der nagelneue Titelsong kann es spielend mit den AC/DC-Klassikern der Siebziger und frühen Achtziger aufnehmen, und obendrauf gibt's noch einige Hits vergangener Jahre. "Hells Bells", "For Those About To Rock" und "You Shook me all Night long" von den Alben "Back in Black" und "For those about to Rock" sind längst Klassiker die auch heute noch auf jedem Live- Konzert gespielt werden. "Ride On" als einziger Song der Bon Scott Ära auf diesem Album vorhanden ist vielleicht der Bon Scott Song schlechthin (neben "The Jack").

    Titel

    Who made Who

    Erst-Erscheinungsdatum

    18. Juli 1986

    • Who made Who
    • You Shook me all Night long
    • D.T.
    • Sink the Pink
    • Ride on
    • Hells Bells
    • Shake Your Foundation
    • Chase the Ace
    • For those about to Rock (we salute you)
     
  • Ace Frehley
    Keine Kompromisse
    Rezension © 2012 by Klaus Spangenmacher für musikola.de

    Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
    Verlag: I. P. Verlag Jeske/Mader
    Auflage: 1 (20. März 2012)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3931624706
    ISBN-13: 978-3931624705
    Originaltitel: No Regrets
  • AmazonBasics
    Ständer für Akustik- und E-Gitarren,
    klappbar, A-förmig

    Rezension Copyright 2016 by Holger M.
    für www.musikola.de
     

    Beschreibung des Herstellers:

    • A-förmiger Universal-Ständer für Akustik- und E-Gitarren
    • 3 einstellbare Breiten passend für die meisten Gitarrenformen
    • Leichte und robuste Metall-Konstruktion; kein Aufbau nötig
    • Die Auflageflächen an den Seiten und der Rückseite sind aus weichem Schaumstoff zum Schutz der Gitarre
    • Lässt sich für ein komfortables Transportieren und Verstauen flach zusammenklappen; rutschfeste Gummifüße

    Meine Eindrücke:

    Der Gitarrenständer kommt zusammengeklappt im Karton daher, ohne weitere Anleitung oder ähnliches.
    Allerdings muss auch nichts zusammengebaut sondern lediglich auseinander geklappt werden. Dies ist problemlos möglich weshalb eine Anleitung auch nicht vermisst wird.
    Die Aufnehmer sind entsprechend gebogen damit Akustik- wie auch E-Gitarre und Bass gleichermaßen guten Halt bekommen. An der richtigen Stelle sind gute Polster vorhanden, damit man keine Angst vor Kratzern oder ähnlichem haben muss. Da man auch die Breite mit drei Rastereinstellungen einstellen kann sollte für jede Instrumentengröße was dabei sein.
     
    Abschließend kann ich den Gitarrenständer ohne Einschränkung empfehlen. Man kann ihn gut zusammenklappen und er macht einen massiven Eindruck. Alle Verbindungen sehen ordentlich aus. Mal sehen was die Zeit bringt...

    Zusammengeklappt:

    bestellen bei Amazon

    Fazit:

    Umwerfend und authentisch, also eine klare Empfehlung

  • Architects Of Chaoz
    The League of Shadows

    Rezension © 2015 by T. Frank für musikola.de

    Das Booklet listet die Band auf der Rückseite ganz unspektakulär auf: Paul – vocals, Joey – guitar, Andy – guitar, Gonzo – bass und Dom – drums. Hm…trotzdem habe ich nach den ersten zwei CD-Durchläufen das Gefühl, dass mir am Gesang irgendetwas bekannt vorkommt. Zuordnen kann ich’s erst mal nicht.

    Ein näherer Blick ins Booklet auf den vollbärtigen und tätowierten Sänger verstärkt das Gefühl. Und dann…macht es klick: Paul ist Paul Di‘Anno – Sänger auf den ersten beiden Iron Maiden Platten.

    Mit dem Rest der Band (The Phantomz) ging Paul in den letzten Jahren immer mal wieder auf Tournee und spielte alte Iron Maiden-Songs und andere Stücke aus seiner Vergangenheit. Nun sollte offenbar der Focus auf eigene neue Songs gelegt werden und  Architects Of Chaoz wurde ins Leben gerufen.

    12 Songs befinden sich auf der Digi-Pack-Version der CD, die allerdings nicht nach Iron Maiden klingen. Vielmehr ist das Ganze eine Mischung aus leichten NWOBHM-Einflüssen und starker Power Metal Schlagseite (teils ziemlich teutonisch, teils US-lastig). Zwar nichts bahnbrechend neues, aber ordentlich gemacht.

    „Rejected“ startet zu Beginn schon heftig und zeigt gleich an, wo die Reise hingeht: Aggressiver Gesang, mehrstimmiger Chorus und hin und wieder tiefere Growls. Das folgende „How Many Times“ überrascht mit einem tollen Refrain, der gleich hängen bleibt. Toll! Bei „Horsemen“ wird das Tempo schon wieder angezogen bevor mit „Switched Off (Released)“ eine nette Halbbalade folgt.  

    In der Mitte der CD wird’s vom Niveau etwas schwächer. Bei „Erase The World“ wird teilweise ganz schön geknüppelt und „Dead Eyes“ überzeugt im Refrain auch nicht ganz. Aber spätestens bei „When Murder Comes To Town“ steigt die Kurve wieder an.

    Den Abschluss bildet übrigens eine Coverversion des Blackmore/Coverdale-Klassikers „Soldier Of Fortune“ (Deep Purple). Schön, dass hier mal ein Song gewählt wurde, der nicht schon von zig anderen Bands gecovert wurde. Das Ergebnis kann sich dann auch mehr als hören lassen!

    Unterm Strich liefern Architects Of Chaoz ein überraschend starkes Album ab. Zwar ist noch Luft nach oben – aber 8 von 10 Punkten hat das Werk durchaus verdient. Welcome back, Paul!

    bei Amazon bestellen

    Die Band
    Paul Di‘Anno - vocals
    Joey Siedl - guitar
    Andy / Andreas Ballnus - guitar
    Gonzo / Christoph Lücker - bass
    Dom / Dominik Nowitzki - drums

    zur Bandhomepage

    Record Label :
    Metalville (rough trade) (www.metalville.de)

    Promotion :
    Flying Dolphin Entertainment Group

  • Astral Doors
    Notes from the Shadow

    Rezension © 2014 by T. Frank für musikola.de

    3 Jahre mussten Astral Doors Fans warten, bis sie endlich deren neuen Long-Player „Notes From The Shadows“ in den Händen halten dürfen. Eine lange Zeit, in der es auch etwas ruhig um die Band geworden war.

    Glücklicherweise hat sich in der Zwischenzeit am Stil der Schweden nicht viel geändert. Auch auf ihrem 7. Album (plus eine EP und eine Best Of) bewegen sie sich im Fahrwasser von Black Sabbath, Rainbow und Deep Purple. Das liegt nicht zuletzt am fantastischen Gesang von Nils Patrik Johansson, der mit seiner ausdrucksstarken Stimme auch mit den großen Sängern der Metal-Zunft mithalten kann.

    Das neue Album startet mit dem Up-Tempo-Rocker „The Last Temptation Of Christ“. Kräftiger Gesang und besonders die gefühlvolle Gitarren-Leads zeigen gleich, dass die Herren seit ihrer letzten Veröffentlichung „Jerusalem“ nichts verlernt haben.

    „Disciples Of The Dragonlord“ ist anschließend geringfügig langsamer, bevor mit “Wailing Wall” das Tempo wieder angezogen wird. Absolut klasse ist dann Song Nr. 5: „Die Alone“ kommt sehr schleppend bzw. episch um die Ecke, wird von mächtigen Toni Iommi / Black Sabbath Riffs getragen und wird von Nils Patrik Johansson schlussendlich gesanglich veredelt. Über 9 Minuten abwechselnd Gänsehaut und Fäuste in die Höhe!

    Alles in allem bewegen sich sämtliche Songs auf hohem Niveau. Lediglich der Refrain von „Desert Nights“ hört sich dann doch etwas „cheesy“ an. Aber dieser kleine Patzer wird zum Glück mit dem folgenden „In The Name Of Rock“ wieder ausgemerzt.

    Zwar erwartet die Metal-Welt mit „Notes From The Shadows“ nichts bahnbrechend neues (auch nicht innerhalb des Astral Doors Back-Katalogs), aber man merkt schon, dass die Band um Abwechslung – im engen Rahmen – bemüht ist. Die bisherigen Anhänger werden auch die neue Astral Doors Platte lieben. Und allen anderen sei gesagt, dass es sich lohnt, die Band mal zu testen.

    Das schöne Coverartwork passt im Übrigen gut zur Musik – wenn es auch sehr an Blind Guardian’s „Forgotten Tales“ erinnert ;-)

    Nun gilt es zu hoffen, dass Astral Doors ihren Status weiter ausbauen und den nächsten Schritt auf der Karriereleiter erklimmen können. Verdient hätten sie es!
     
    Mein Highlight in der Diskografie von Astral Doors ist und bleib allerdings das 2005’er Werk „Evil Is Forever“. Da kommt „Notes From The Shadows“ nicht ganz heran. Zu starken 8,5 von 10 Punkten reicht es aber allemal.

    bei Amazon bestellen

    Die Band
    Gesang: Nils Patrik Johansson
    Gitarre: Joachim Nordlund
    Gitarre: Martin Haglund
    Orgel: Joakim „Joeke“ Roberg
    Bass: Mika Itäranta
    Schlagzeug: Johan Lindstedt

    zur Bandhomepage

    Record Label :
    METALVILLE Band & Label Pool (www.metalville.de)

    Promotion :
    Flying Dolphin Entertainment Group

  • Bartholomäus Figatowski (Hrsg.)

    Weil ich John Lennon bin...
    Phantastische Beatles-Geschichten

    Rezension © 2014 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
     
     
    Gebundene Ausgabe / 96 Seiten / 10.90 €
    Verlag: Verlag Nicole Schmenk
    ISBN: 978-3-943022-27-8
  • Black Water Rising
    Pissed And Driven
    Rezension © 2014 by T. Frank für musikola.de

    Puh…das ist mal eine zähe CD. Auch nach dem 6. Durchlauf werde ich mit „Pissed And Driven“ nicht warm. Die Musik auf dem Zweitwerk der Band aus Brooklyn/New York ist weder einfach zu beschreiben, noch einfach zu genießen.

    Beim Blick auf’s Cover (Auto, Flammen, Totenköpfe) erwartete ich harten, schnellen Metal. Zu hören gibt’s aber eine Mischung aus Heavy Rock, Südstaaten Rock, Post-Grunge und einigen psychedelischen Einflüssen. Die meisten der 10 Songs ziehen sich zäh dahin und klingen sehr schwermütig („Last Man Standing“, „Fire It Up“, „Broken Man“). Der Gitarren-Sound bietet wenig Abwechslung und „wummert“ sich durch knappe 45 Minuten Spielzeit. Erst gegen Ende wird es mal etwas flotter („The Allure Of Self Destruction“ – für mich der beste Song) und rockiger („We Are The Authority“).

    Insgesamt habe ich das Gefühl, Black Water Rising wollten dem Hörer mit „Pissed And Driven“ eine richtig fett klingende Platte vor den Latz knallen. Leider kommt bei mir eher ein dicker Soundbrei an. Vielleicht wäre hier mit einem externen Produzenten mehr drin gewesen. Zwar kann Sänger/Gitarrist Rob Traynor mit seiner Stimme hin und wieder noch etwas Abwechslung in das Ganze bringen – schlussendlich bleibt aber alles Mittelmaß.

    Für eine gewisse Eintönigkeit sorgt dazu des Öfteren auch das Rhythmus-Gespann. Vielleicht liegt’s am Sound, vielleicht am wenig abwechslungsreichen Schlagzeug – ich habe  zumindest bei manchen Songs das Gefühl auf, dass sie länger dauern, als sie tatsächlich sind („Pissend And Driven“).

    Wer auf Bands wie Black Label Society oder Soundgarden steht, hat vielleicht seine Freude an Black Water Rising. Ich empfehle aber auf jeden Fall, erst mal vorsichtig rein zu hören.

    Von meiner Seite gibt’s für „Pissed And Driven“ maximal 4,5 von 10 Punkten.

    Besetzung:
    Rob Traynor - Vocals, Guitar
    Dennis Kimak - Guitar
    Mike Meselsohn - Drums
    Oddie McLaughlin - Bass

    Tracklist:
      1. Show No Mercy
      2. Last Man Standing
      3. Pissed And Driven   
      4. Dance With The Devil
      5. Along For The Ride
      6. Fire It Up
      7. All Gone
      8. The Allure Of Self Destruction
      9. Broken Man
    10. We Are The Authority

    Record Label : METALVILLE Band & Label Pool

    bei Amazon bestellen

  • Blackmore's Night
    Winter Carols

    (2017 Edition)

    Rezension © 2017 by Klaus Spangenmacher für musikola.de

    blackmores night winter carols 2017

    Remasterte 2017er 2CD Edition des Weihnachtsalbums mit 3 brandneuen Tracks!

    Für Ritchie Blackmore und Candice Night ist die Weihnachtszeit nach wie vor eine besondere Zeit, mitunter weil viele traditionellen Weihnachtslieder (“Carols”) im englischen Sprachraum aus dem Mittelalter stammen. Auf diesem Album interpretieren Ritchie und Candice die beliebtesten Weihnachtslieder der letzten 400 Jahre.

    Der Song ‘Wish You Were Here’ wird als Weihnachts-Single promotet, und ist eine stimmungsvolle Coverversion des Rednex-Songs, den Candice gefühlvoll interpretiert und Ritchie mit seiner unnachahmlichen Gitarrenarbeit verziert.

    Mit ‘Christmas Eve’ enthält dieses Album auch die letzte Blackmore’s Night Weihnachts-Single (aus dem Jahre 2013) in diversen Versionen.

    Diese remasterte 2017er Edition im 2CD Jewelcase enthält drei brandneue Songs: ‘Deck The Halls’, ‘God Rest Ye Merry Gentlemen’ und ‘Oh Christmas Tree’.

     

    Trackliste:

    CD 1
    1. Deck The Halls
    2. God Rest Ye Merry Gentlemen
    3. Oh Christmas Tree
    4. Hark! The Herald Angels Sing / O Come All Ye Faithfull
    5. I Saw Three Ships
    6. Winter (Basse Dance)
    7. Ding Dong Merrily On High
    8. Ma-O-Tzur
    9. Good King Wenceslas
    10. Lord Of The Dance / Simple Gifts
    11. We Three Kings
    12. Wish You Were Here
    13. Emmanuel
    14. Christmas Eve
    15. We Wish You A Merry Christmas   
     

    CD 2
    1. Hark! The Herald Angels Sing / O Come All Ye Faithfull (Live From Minstrel Hall)
    2. Emmanuel (Live From Minstrel Hall)
    3. We Three Kings (Live From Minstrel Hall)
    4. Ma-O-Tzur (Live From Minstrel Hall)
    5. Good King Wenceslas (Live From Minstrel Hall)
    6. Christmas Eve (2013 Version)
    7. Christmas Eve Radio Edit (German)
    8. Christmas Eve Radio Edit (English and German)
    9. Christmas Eve Radio Edit (English)

    Label:
    MINSTREL HALL MUSIC

  • Jon Bon Jovi
    Bon Jovi - When we were beautiful
    Rezension © 2010 by Klaus Spangenmacher für bookola.de

    Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
    1. Auflage (17. Februar 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3854453239
    Verlag: hannibal
  • Bose QuietControl 30
    wireless headphones

    Lärmreduzierung. Individuell anpassbar und kabellos.

    Bild Copyright by musikola.de
    Rezension Copyright 2016 by Klaus Spangenmacher
    für www.musikola.de
     

    Beschreibung des Herstellers:

    Die QuietControl™ 30 wireless headphones ermöglichen ein einzigartiges Klangerlebnis. Dank einer innovativen Technologie können Sie die Lärmreduzierung individuell anpassen und so selbst bestimmen, wie viel Sie von Ihrer Umgebung wahrnehmen möchten. Die speziell abgestimmte EQ liefert naturgetreuen Spitzenklang bei jeder Lautstärke. Wenn Sie telefonieren, werden störende Umgebungsgeräusche von einem dualen Mikrofonsystem effektiv herausgefiltert. Ihre Wiedergabegeräte lassen sich ganz einfach per Bluetooth® oder NFC verbinden. Die leichte Nackenbügelform der QuietControl™ 30 wireless headphones passt sich perfekt an und sorgt auch bei längerem Tragen für höchsten Tragekomfort. Der Lithium-Ionen-Akku bietet bis zu 10 Stunden kabellosen Musikgenuss am Stück. Darüber hinaus können Sie mit der Bose® Connect App verbundene Geräte bedienen und erweiterte Bedienfunktionen festlegen.

    • Eine innovative Technologie ermöglicht es Ihnen, die Lärmreduzierung individuell anzupassen – jederzeit.
    • Greifen Sie kabellos per Bluetooth®- und NFC-Verbindung auf Ihre Wiedergabegeräte zu.
    • Die speziell abgestimmte EQ ermöglicht naturgetreuen Spitzenklang bei jeder Lautstärke.
    • Die leichte Nackenbügelform passt sich perfekt an und sorgt auch bei längerem Tragen für höchsten Tragekomfort.
    • Der Lithium-Ionen-Akku bietet bis zu 10 Stunden kabellosen Musikgenuss am Stück.

    Unsere Eindrücke:

    Vorab gesagt, ich bin kein audiophiler Profi, bin aber überrascht von dem satten Sound der Headphones und glaube auch, dass ich gutes Equipment erkennen kann..
    Wie von Bose gewohnt sind die Headphones perfekt verpackt. Als Zubehör liegt ein griffiges, stabiles und angenehm gummiertes rundes Case mit Reissverschluss bei. Zusätzlich liegen InEar StayHear+ QC-Ohreinsätze in den Größen S,M und L bei, die faszinierend gut in den Ohren halten ohne dass ein störender Bügel über die Ohren geht und ohne während der gesamten Akkulaufzeit unangenehm zu drücken. Zusätzlich gibt es auch noch ein Kabel USB-Typ-A auf Micro-USB bei.
    Die im Nackenbügel verbaute Lithium-Ionen-Batterie hat bei mir fast 9 Stunden gehalten und war in 2 Stunden wieder voll geladen. Die Bedienung der Headphones über das kleine ins Kabel integrierte Steuerteilchen geht zuverlässig und man hat sich schnell daran gewöhnt. Dort kann man auch die Noise Cancelling Stärke mit zwei extra Tasten an der Seite regeln, die saugut funktioniert.
    Der Nackenbügel ist beim Tragen nach ganz kurzer Zeit nicht mehr zu spüren und hat durch die Gummierung einen angenehmen Hautkontakt. Das Pairing per Blutooth mit meinem Galaxy S7 funktionierte auf Anhieb. Das Telefonieren gestaltet sich relativ gut, könnte aber von der Sprachqualität ein wenig besser sein (dafür auch ein Stzern Abzug).
    Jedoch sorgt das duale Mikrofonsystem für eine ordentliche Reduzierung von Wind und Nebengeräuschen, was Siri und der Google Spracherkennung zugute kommt.
    Die dazugehörige kostenlose App tut was sie tun soll, könnte aber noch etwas schöner gestaltet sein.
    Nach 2 Wochen krankenhausbedingten Dauertest möchte die Headphones auch nicht mehr missen

    Fazit:

    • Perfekte Verarbeitung, präziser Sound und satter Bass

    bestellen bei Amazon

    Ein kleines Unboxing:


     

  • Bose SoundSport Free
    Wireless Kopfhörer

    bose soundsport
    Rezension Copyright 2018 by Klaus Spangenmacher
    für www.musikola.de
     

    Beschreibung des Herstellers:

    Keine Kabel, keine Grenzen. Die Bose SoundSport Free headphones sind komplett kabellos, sodass Sie uneingeschränkte Bewegungsfreiheit genießen. Die integrierten Akustiktechnologien sorgen für eine naturgetreue und kraftvolle Klangwiedergabe, die Sie immer wieder zu neuen Höchstleistungen motiviert. Ihre Musik wird dabei über eine zuverlässige, durchgehende Bluetooth-Verbindung von Ihrem Smartphone an die Kopfhörer übertragen, unabhängig davon, ob sich Ihr Handy in Ihrer Tasche oder an Ihrem Arm befindet. Oder sogar in der Sporttasche, die neben Ihnen steht.

    • Vollkommen kabellos für vollkommene Bewegungsfreiheit
    • Enthalten zahlreiche Technologien für eine naturgetreue und kraftvolle Klangwiedergabe
    • Schweiß- und wetterresistente Earbuds mit Schutzklasse IPX4 sowie StayHear+ Sport-Ohreinsätze in drei Größen (S/M/L) für einen bequemen und sicheren Sitz
    • Bis zu 5 Stunden Wiedergabedauer pro Akkuladung sowie zusätzliche 10 Stunden mit dem Transportetui mit Ladefunktion
    • Verlorene Earbuds lassen sich mithilfe der Suchfunktion der Bose Connect App orten

    Unsere Eindrücke:

    Die Earbuds kommen in einer bosetypischen edelen Klappbox. Beim Auspacken sieht man als erstes das Etui mit Ladefunktion plus dem passenden Kabel, in dem die beiden Earbuds per Magnet sicher gehalten werden. Wenn man das Etui per Knopfdruck öffnen will, leuchten bis zu 5 kleine weisse LEDs auf, die den Ladezustand anzeigen. Im Etui gibt es nochmals 2 LEDs, die anzeigen welcher Earbud gerade geladen wird. Die initiale Ladung dauerte bei mir 1,5 Stunden, das recharging bei leerem Case und Earbud bei 50 % dauerte aber nur noch ca. 45 Minuten. Die Angabe von 5 Stunden Wiedergabedauer ist bei meinen Lautstärkeeinstellungen fast erreicht worden.
    Daneben liegen die 3 Ohreinsätze sind den Größen S/M und L. Mein erster Test galt natürlich der "Befestigung" im Ohr. Dass sie so gut und vor allem sicher halten hätte ich nicht erwartet. Selbst später beim (Reha)Sport hielten sie trotz starkem Schwitzen und viel Bewegung ohne sich zu lösen oder herauszufallen.
    Doch zurück zur Inbetriebnahme: Nach dem Installieren der Bose Connect App ging alles absolut problemlos und ohne besondere Vorkommnisse. Der rechte Earbud ist hierbei der Master und gibt per Ansage den Status des Ladezustands, bei Anruf den Namen des hinterlegten Anrufers und vieles mehr zum besten. Ausserdem beherbergt er die Bedienelemente für laut-leise und den Multifunktions Button (play/pause/skip vor und zurück und Telefonfunktionalität). Der linke Earbuds ist logischerweise der Slave und hat nur den Button zum Koppeln der Bluetooth-Verbindung.
    Die Earbuds sind zwar recht groß, aber sie liefern ein Sound/Musikerlebins, dass ich so von Inears bisher nicht kannte.
    Nachdem ich heute auf die neuste Firmwareversion upgedatet hatte, habe ich bisher auch keine Verbindungsabbrüche oder sonstige Probleme. Eine Noise-Cancelling-Funktion vermisse ich nicht, da die Umgebungsgeräusche aus so gut genug abgeschirmt werden.
    Die Ortungsfunktion und die App funktionieren ohne Probleme.
    Aber nun etwas jammern auf hohem Niveau: Die Buttons am rechten Earbud könnten etwas leichtgängiger sein :-)

    Fazit:

    • Perfekte Sitz, präziser Sound und guter Support von BOSE

    bestellen bei Amazon


    bose soundsport 1

    bose soundsport 2

     

  • Matthias Mader

    Burning Ambition

    Das Iron Maiden Fanbuch

    Copyright der Rezension 2013 by Martin Wagner für MusikOla.de

    Iron Pages Books
    Titel: Burning Ambition
    Das Iron Maiden Fanbuch
    Sprache: Deutsch
    Publikationsjahr: 2002
    2. Auflage 2010
    Autor: Matthias Mader
    Covergestaltung: David Neckenig
    Fotos: Tobias Thiem u. a.
    Umfang: 190 Seiten
    Bindung: Softcover
    Preis: 18,60€

    bestellen bei Amazon

    Nach einer offiziellen Biografie und einer inoffiziellen Fotobiografie Iron Maidens, durch die ich nicht nur die Band und ihre Alben, sondern auch die anderen Mitwirkenden noch intensiver kennenlernen konnte, liegt nun ein Fanbuch vor mir, das allein durch die Titelwahl, viel versprechend klingt. „Burning Ambition“ kann nämlich auf zwei Arten gelesen werden, einmal natürlich als Aspekt der Band, die ihre Ambitionen niemals zurückgehalten haben. Der Titel kann aber auch auf den Autor des Fanbuches, Matthias Mader bezogen werden, der ohne Ambitionen dieses Buch sicherlich niemals geschrieben hätte. Ganz ohne den Verlag Iron Pages Books hätten aber auch die brennendsten Ambitionen des Autoren nicht geholfen, denn dieser Verlag hat Matthias Mader und dem allerersten deutschen Fanbuch die Chance gegeben und, dafür spricht die 2. Auflage des Buches, eine gute Entscheidung getroffen.

    Auch mit der Wahl des Illustratoren wurde alles richtig gemacht, denn nicht nur das Cover sondern auch das immer wieder im Buch auftauchende finster drein blickende Iron Maiden Fangirl machen einiges her. Dieses Fangirl begrüßt dann auch den Leser, bevor ein detailliertes Inhaltsverzeichnis zeigt, was einen in diesem Fanbuch erwartet. Hier wird bereits deutlich, dass es sich beim Autoren um mehr als nur einen bloßen Fan handelt, denn Interviews führt man als normaler Fan nicht unbedingt mit einer Band.

    Den Anfang macht dann der Prolog, mit einem kurzes Quiz, in dem die Leser einige skurrile und überraschende Fakten  über Iron Maiden erfahren.
    In der Einleitung berichtet der Autor dann über seine Jugend, wie Iron Maiden diese beeinflusst und wie er sich deshalb entwickelt hat. Hier erfahren wir, wie er zum ersten Mal auf die Band traf und wie es schlussendlich zur Zusammenarbeit mit dem Verlag und auch zu den Exklusivinterviews mit den aktuellen und ehemaligen Bandmitgliedern kam.
    Das Kapitel „Kurzhistorie“ beschäftigt sich mit genau diesem Thema, es beschreibt kompakt, was die anderen von mir gelesenen Bücher auf mehr als 200 Seite machten, nämlich die Biografie der Band, diesmal bis ins Jahr 2002.

    Teil 2 besteht aus Exklusivinterviews mit vielen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Band. In diesen Interviews wird kein Blatt vor den Mund genommen und in Erinnerungen geschwelgt. Man erfährt einiges über die Entstehung der Band, über Querelen, über das Songschreiben und auch über Erfolge und Misserfolge. Man erfährt also jede Menge und auch Dinge, die so in keiner Biografie zu lesen waren.

    Teil 3 beschäftigt sich mit den Karrieren aller aktuellen und ehemaligen Mitgliedern. Einige davon haben nach Iron Maiden mit dem Musikgeschäft abgeschlossen, andere haben davor, danach und auch während ihrer Zeit bei der Band durchaus Erfolge gehabt, die vom Autoren auch gewürdigt wurden. Da jedes Mitglied der Band hier auch detailliert vorgestellt wird, erfährt man viel über die Personen, die auf der Bühne ja meist nur eine Rolle spielen. Sehr gut recherchiert, ist auch dieser Aspekt besser als in den Biografien.

    Teil 4 befasst sich mit Coverversionen und Obskuritäten und lenkt den Blick zuerst auf Cover durch Iron Maiden und auch auf Bands, die Iron Maiden gecovert haben. Interessante Details und Anekdoten werden hier zum Besten gegeben und der eine oder andere Fan wird sicher nach einigen Covern suchen, um zu hören, ob diese wirklich so schlecht sind. Darüber hinaus behandelt dieser Teil auch die Tribute-Alben und es findet sich ein Interview, in dem sich Blaze Bayley und Dave Murray zu gecoverten Liedern äußern.

    Teil 5 befasst sich mit den vielen Bootlegs, die über die Jahre erschienen sind. Hier geht der Autor sehr sorgfältig vor. Nicht nur beschreibt er die Bootlegs, er vergibt auch Noten zum Sound und dem Artwork und nennt den aktuellen Marktwert.

    Teil 6 ist der interessanteste, wenn auch subjektivste Teil des Buches. In diesem befasst sich der Autor mit allen Songs der Band in chronologischer Reihenfolge und bewertet und analysiert deren Inhalte. Trotz aller Subjektivität, sind diese Analysen wirklich gelungen und viele Lieder hört man anschließend mit völlig anderem Verständnis.

    Teil 7, der das Artwork zum Thema hat, schließt das Buch fast ab. Hier werden nicht nur Eddie „The Ead“ und die Cover in den Blick genommen, sondern auch Derek Riggs kommt zu Wort und beschreibt seinen Schaffungsprozess aber auch wie es zum Bruch mit der Band kam.

    Ganz wissenschaftlich endet das Buch dann mit einem detaillierten Literaturverzeichnis, in dem man wirklich alles findet. Fachpresse, Fanzines, Sonderhefte, Biografien und und und. Ein perfektes Ende, das es dem Fan ermöglicht noch viele Quellen zu suchen und anschließend zu lesen. So sollte jedes Buch abschließen.

    Neben all diesen Informationen und den tollen Illustrationen überzeugen auch die Fotos und auch der Schreibstil des Autoren, der zwar oft zu Wiederholungen neigt, aber trotzdem dafür sorgt, dass man dieses Buch gerne liest. Was sonst eher trocken daher kommt, wird durch den lockeren Schreibstil unterhaltsam, das gelingt einfach nicht jedem. Auch das Layout ist wirklich gut, denn längere Texte werden zum Einen durch die Teilung jeder Seite in zwei Spalten und durch das Einbinden von Fotos und Illustrationen entlastet. Das Auge kann entspannen und das führt dazu, dass man dieses wirklich gute Fanbuch in einem Rutsch durchlesen kann.

    Fazit:
    „Burning Ambition – Das Iron Maiden Fanbuch“ überzeugt auf ganze Länge. Viele Informationen, tolle Interviews, interessante Analysen aller Songs und vieles mehr, sind ein paar Grüne, die dieses Buch wirklich zu etwas Besonderem machen und wieso es sich kein Iron Maiden Fan entgehen lassen sollte. Weitere Gründe sind das tolle Layout und der Schreibstil. Beides animiert zum Lesen und darum geht es ja auch. Kaufen und Freude dran haben!

  • Chickenfoot

    III

    Rezension © 2012 by Klaus Spangenmacher für musikola.de

    earMUSIC / EDEL

    CD bei Amazon bestellen

    Mit dem sinnigen Namen "III" liefert Chickenfoot nun seinen zweiten lange erwarteten Nachfolger ihres mit Gold ausgezeichneten Debutalbums ab, das auch wieder in Hagars Studio unter Mitwirkung von Mike Fraser als Produzent entstanden ist.
    Und Sammy Hagar, Michael Anthony, Joe Satriani und Chad Smith schaffenes, mit ihren hohen selbstgesteckten Ansprüchen wieder ein kleines Meisterwerk zu erschaffen. Trotz der vielfältig vertretenen Stile der Songs von Rockballade über bluesangehauchten Rock hin zu Pop wird ein stimmiges Gesamtwerk daraus. Alle vier sind mit Herz und Seele bei der Sache und packen in ihren Texten auch aktuelle Themen auf.

    Tracklist
    1. Last Temptation
    2. Alright Alright
    3. Different Devil
    4. Up Next
    5. Lighten Up
    6. Come Closer
    7. Three And A Half Letters
    8. Big Foot
    9. Dubai Blues
    10. Something Going Wrong

  • Autor: Martin Popoff
    Übersetzung: Andreas Schiffmann

    Das ultimative Deep Purple Compendium

    Rezension Copyright by Klaus Spangenmacher
    für MusikOla.de


    Erschienen: 15.10.2012
    Seiten: 504, zahlreiche Abbildungen
    Sprache: deutsch
    Verlag: I.P. Verlag
    Preis: 24,90 Euro
    ISBN: 978-3931624590

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    Der kanadische Autor und Musikjournalist Martin Popoff und recht intimer Kenner von Deep Purple, hat sich in fast 50 Interviews mit den verschiedenen Bandmitgliedern (aktuelle, aber auch ehemalige) und deren Freunden einen riesigen Fundus geschaffen, auf den er bei diesem Kompendium zurückgreifen kann. Und aus diesen ganzen Interviews zieht er auch das Wissen, das er in diesem Buch verarbeitet. In seiner etwas jugendlich schnoddrigen Art, an die man sich nach ein paar Seiten aber schnell gewöhnt hat und die gar nicht so unpassend ist wie manche behaupten, behandelt er nun jede LP, jeden Song und jedes Bandmitglied chronologisch nach dem Erscheinen der Alben orientiert. Teilweise urteilt er etwas subjektiv, aber er verlässt sich niemals auf Aussagen der Klatschpresse oder anderen Medien und seine Beurteilungen/Kritiken sind meist gerechtfertig.
    Zwei Fotostrecken und viele noch nie vorher veröffentlichte Bilder, eine perfekte Übersetzung und die mehr als reichlich vorhandenen Informationen rund um die Band machen dieses Buch für mich zu einem Must Have als Deep Purple Fan der ersten Stunde.

    Fazit:
    Ein mächtiges Buch, dass einem kurzweilig noch teilweise unbekannte Fakten und Bilder von Deep Purple auf über 500 Seiten vermittelt.

  • Johannes Rothenbaum

    David Garrett

    Die exklusive Biografie

    Copyright der Rezension 2013 by
    Ute Spangenmacher für MusikOla.de
    David Garrett - Die exklusive Biografie
    mvg Verlag

    8. Oktober 2013, 192 Seiten
    ISBN 978-3-86882-478-0
    17,99 EUR

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    Er ist der Popstar der Klassik, der Geiger mit dem Aussehen eines Models: David Garrett hat in wenigen Jahren den Aufstieg aus dem scheinbaren Nichts zum weltweiten Superstar geschafft.

    Doch hinter der strahlenden Fassade des Stars verbirgt sich eine Lebensgeschichte mit vielen Facetten. Diese Biografie bringt Licht in die Jugendjahre des einstigen Wunderkindes, das schon im Alter von 13 Jahren den ersten Plattenvertrag bekam und mit den Großen der klassischen Musik auf der Bühne stand – aber in seiner Kindheit und Jugend keine Zeit für Freundschaften hatte. Das schwierige Verhältnis zu den stets fordernden Eltern wird ebenso beleuchtet wie Garretts vorübergehender Abschied von der Musik, die Flucht ins Ausland und der erfolgreiche Weg zurück ins Rampenlicht.

    Meine Meinung:
    Auf jeden Fall ist das Buch sehr interessant geschrieben. Aber etwas muss man dem Autor, denke ich, absprechen: Objektivität. Er lässt kein gutes Haar an den Eltern von Garrett und kritisiert sie offensichtlich. Da seine Informationen nur auf dem beruhen, was David in Interviews erzählt hat, ist der Teil der Kindheit etwas einseitig. Zumal man ja nicht weiß, ob es das Empfinden des Kindes damals, oder Davids Empfinden im Rückblick auf seine Kindheit ist. Ob dann wirklich alles so war, weiß man nicht.

    Wesentlich glaubhafter wird dann der Teil, der sich mit dem David Garrett im Erwachsenenalter befasst und seinem Wunsch, auch jüngeres Publikum anzusprechen und der Wille, dies durchzusetzen. Sein Konzept geht auf, auch wenn er durch starke Medienpräsenz und Konzerte sowohl im klassischen Stil als auch mit seinem Crossover-Projekt, keine Zeit für Privatleben bleibt. Aber das ist auch ein Teil des Gesamtkonzepts.

    Auch wenn es mit Anfang 30 vielleicht noch etwas früh erscheint für eine Biografie, so ist sie doch schon recht umfangreich. Gut, er hat ja auch schon früh angefangen. Durch seinen 100-prozentigen Einsatz ist er zu großem Ruhm gelangt, wobei er es geschickt versteht, die Medien für seine Zwecke einzuspannen und zu manipulieren. Natürlich spielt da auch sein äußerst attraktives Äußeres eine Rolle und auch sein großes Talent im Umgang mit der Violine.

    Da ich sowieso sowohl auf klassische als auch auf Pop- und Rockmusik stehe, ist dieser Zusammenschluss für mich ziemlich perfekt. Sowohl die Variante klassische Musik in Rockversion als auch Rockmusik im klassischen Gewand ist genau mein Ding. Wenn dazu noch ein optisches Leckerli kommt ist dagegen nichts einzuwenden.

    Fazit:
    Sehr interessanter Lesestoff. Nur teilweise etwas zu einseitig.

    Von mir gibt es dafür 4 von 5 Geigen

    Anmerkung:
    Die Münchner Verlagsgruppe GmbH ist am 31. Oktober 2013 vom Anwalt des Vaters von David Garrett aufgefordert worden, eine Unterlassungserklärung wegen der im mvg Verlag erschienenen Biografie über David Garrett abzugeben. Der Vater David Garretts, Georg Paul Bongartz, sieht sich durch „mannigfaltige unwahre Tatsachenbehauptungen“ in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, so das Schreiben seines Anwalts Prof Dr. Christian Schertz. Nun will er mehrere in dem Buch enthaltene Aussagen verbieten lassen. Allerdings widerspricht er dabei seinem Sohn David Garrett. Wer sagt nun die Wahrheit – Vater oder Sohn?

  • Days of Jupiter

    New Awakening

    Rezension Copyright 2017 by Maren R. für musikola.de

    new awakening

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    Meine Meinung:
    Vorweg genommen: Ich bin kein Fachexperte in Sachen Musik und schon gar nicht im Genre Metal. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass ich die Musik nicht mag – im Gegenteil! Ich gehe da halt eher nach Bauchgefühl anstatt nach irgendwelchen Fachkenntnissen oder Erfahrungen.
    Tatsächlich hat mich als allererstes das Cover der Band Days Of Jupiter angesprochen, was vielleicht nicht untypisch für ein Mädchen ist. Aufgrund des Covers schwebten mir einige Takte im Kopf herum, die ich dachte zu erwarten. Ich hörte in das erste Lied We Will Never Die rein und war in den ersten Sekunden enttäuscht, weil ich etwas komplett anders erwartete. Ich hörte das Album zum ersten Mal beim Autofahren und ich hatte eine lange Strecke vor mir. Normalerweise bin ich nicht sehr ausdauernd bei Musik, wenn ich sie nicht gleich in der ersten Sekunde gut finde und schalte sie meist schnell ab. Nach dem ersten Lied hatte mich das Album dann doch ziemlich neugierig gemacht…
    Mir gefällt die Abwechslung innerhalb der einzelnen Lieder. Der Gesang ist sehr abwechslungsreich: von rough bis soft. Die Übergänge sind super und es entsteht eine Spannung. Besonders liebe ich solche Einstiege in einen Song wie bei Wasted Years. Hier muss man die Lautstärke im Auto hochdrehen, damit man den Rhythmus im Sitz merkt und der Rückspiegel vibriert. In diesen Momenten wird das Lenkrad zum Schlagzeug. Und spätestens bei You Can’t Erase Me wird mit der schönsten Singstimme leidenschaftlich und laut im Auto mitgesungen.
    Eine Zeit lang machte ich eine Days Of Jupiter Pause. Dann dachte ich daran, dass sich die CD ja noch im Auto befand und hört rein… Es war ein bisschen so als würde man alte Freunde wieder treffen. Ich habe das Album keine hunderte Male vorher gehört und trotzdem hatte ich das Gefühl die einzelnen elf Songs schon sehr gut zu kennen – Ein sehr gutes Zeichen und spricht für das Album! …Für mich zumindest. Denn Musikgeschmack ist ja nun mal sehr subjektiv.

    Tracklist

    1. We will never die
    2. I am stone
    3. My tragedy, my curse
    4. Wasted years
    5. You can't erase me
    6. Awakening
    7. If I wear God
    8. Insane
    9. Give into me
    10. Favorite waste
    11. Inglorious

     

  • Dee Snider

    Mein Leben als Twisted Sister

    I Still Wanna Rock

    Copyright der Rezension 2013 by Martin Wagner für MusikOla.de

    Iron Pages Books
    Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
    Originaltitel: Shut Up and Give Me the Mic
    Verlag: Iron Pages Books
    Sprache: Deutsch
    Übersetzung: Jenny Rönnebeck
    Covergestaltung: Mark Weiss
    Fotos: Dee Snider und andere
    Publikationsjahr: 2013
    Autor: Dee Snider
    Bindung: Hardcover
    ISBN-10: 3931624722
    ISBN-13: 978-3931624729

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    Es gibt viele Bands im Rock und Metal-Genre, die als die größte Band ihres jeweiligen Untergenres  gelten. Wenige Bands können aber von sich behaupten tatsächlich Vorläufer eines bestimmten Untergenres gewesen zu sein, viel zu oft entwickelte sich ein Untergenre an mehreren Orten und durch mehrere Bands gleichzeitig. Auch beim Glam-Rock beziehungsweise Hair-Metal sehen sich viele Bands als Vorläufer und doch wird ein Name häufiger genannt als andere. Gemeint ist Twisted Sister und sein Frontmann Dee Snider, der sich traute, was in der Zeit und vor allem auf Bühnen eher verpönt war, er trug Kleidung, die man eher bei Frauen erwartete und sorgte damit für einiges an aufsehen.

    Genau dieser Dee Snider hat 2012 mit „Shut Up And Give Me The Mic“ seine Autobiografie, veröffentlicht. Unter dem Titel „Mein Leben als Twisted Sister – I Still Wanna Rock“ ist diese Biografie jetzt in Deutsch bei Iron Pages Books erschienen und lässt auch anglophobe Fans der Twisted Sister und Dee Snider an seinem Leben vor der Band und als Bestandteil von Twisted Sister teilhaben.

    Das Buch selbst begrüßt den Leser mit einem typischen Bild von Dee Snider und doch zeugt das pinke Lesebändchen von hohem Standard. Bevor Dee Snider dann aber mit seinen Erlebnissen erzählt, zeigt uns das Inhaltsverzeichnis, dass Dee 49 Kapitel und fast 400 Seiten benötigt, um seine Geschichte zu erzählen. Es scheint also vieles auf den Tisch zu kommen. Vor einer Vorwarnung, in der Dee gleich sagt, dass diese Biografie anders ist, als jede andere Biografie eines Rockstars, weil er auf Sex und Drugs verzichtet hat und das Buch deshalb für Leser, die so etwas, erwarten eher langweilig sein wird, widmet er das Buch seiner Frau Suzette, die nicht nur im Buch sondern auch in seinem Leben die bedeutendste Rolle, neben Dee selbst, innehat.
    Der Prolog ist eigentliche eher ein Epilog, denn dieser erzählt von den Situationen vor dem Schreiben der Biografie beziehungsweise von dem ersten Ende von Twisted Sister im Jahr 1984 und macht deutlich, wie schlecht es Dee zu diesem Zeitpunkt geht. Passend dann die überleitende Frage: „wie zur Hölle bin ich in diese Situation geraten?“
    Genau diese Frage wird dann auf den nächsten knapp 400 Seiten beantwortet. Alles beginnt mit dem Daniel Snider, der bei einem morgendlichen Gespräch an der Haltestelle von den Beatles und deren Erfolge hört. Die Musik und der Erfolg lassen ihn danach nicht mehr los und er entschloss mit   fast neun Jahren Musiker zu werden. Ein armes Elternhaus mit vielen Geschwistern sind dabei nicht unbedingt eine gute Ausgangsbasis, denn Instrumente und auch Lehrer dafür waren zu teuer. Da kam es Dee ganz recht, dass seine Lehrerin an der Grundschule bald erkannte, dass der Jungen eine tolle Stimme hatte, klassischer Countertenor. Diese Entdeckung führte dazu, dass Dee nicht nur im Schulchor sang, sondern auch dazu, dass er erste Erfolge auf der Bühne hatte. Diese Erfolge waren seine einzige Sucht und sie begleiten ihn nach wie vor.
    Nach dem Schulchor war es für Dee nur noch ein kleiner Schritt zur eigenen Band. Mit Freunden gründete er diese, stellte aber rasch fest, dass Worte alleine keine Band ausmachten und deshalb scheiterte sein erstes Projekt. Kurze Zeit später jedoch änderte sich alles. Dee wurde bei Twisted Sister auf merkwürdige Weise Sänger. Casting nein, eher ein beschnuppern und eine lange Autofahrt führten dazu, dass sein Name und der Name der Band fortan nur noch in einem Atemzug ausgesprochen wurden.
    Mit ihm als Sänger wurde aus der guten eine grandiose Band, die nicht nur atemberaubende Konzerte gab, sondern nach einigen Jahren auch einige Welterfolge hatte. Doch bis dahin war der Weg noch weit. Viele Konzerte in kleinen Clubs und die lange Suche nach einem Label, das sie unter Vertrag nahm, prägten die nächsten Jahre und diese sind für Dee alles andere als einfach. Ein Lichtblick ist dabei immer an seiner Seite, Suzette, die er bei einem Konzert sah und ansprach. Eigentlich wollte sie nichts von ihm, mit der Zeit entwickelte sich aber eine Beziehung, die bis heute hält. Mit Suzette erlebte er viele interessante Dinge und sie war es auch, die Dee seinen bekannten Look verpasste. Mit Label und besonderem Look ging es bergauf und Dee fing an Songtexte zu schreiben. Die Entstehung der zwei größten Hits der Band und wie er schließlich zum Drehbuchautor wurde, erzählt Dee äußerst interessant. Die Band ist zu diesem Zeitpunkt fast das wichtigste in Dees Leben, Suzette und sein Sohn stehen natürlich an erster Stelle. Mit schwindendem Erfolg in den USA, an dem zum teil auch die amerikanische Plattenfirma Schuld hatte, wurde es für Dee schwerer und schwerer. Da half es auch nicht, dass einige besorgte Eltern gegen diese Art von Musik mobil machten und Dee vor einem Komitee aussagen musste, was er, nach eigener Aussage, sehr gut machte. Dee und Twisted Sister waren am Boden und die Ausgangsfrage ist damit beantwortet.
    Selbstverständlich finden sich auf den fast 400 Seiten noch mehr interessante Details aus Dees Leben und wirklich tolle Bilder, aber man will ja nicht alles vorwegnehmen.

    Vorwegnehmen kann man aber, dass Dee sehr gut schreibt. Seine Lebensgeschichte liest sich nicht nur flüssig sondern auch so, als würde Dee vor einem sitzen und sie einem erzählen, was ein ganz besonderes Erlebnis ist. Gelungen sind auch Dees Lektionen für sein Leben, die deutlich machen, wieso er sich Verhalten hat, wie er es eben tat. Auch sagen kann man, dass Dee ein interessantes Leben hatte, er viel erlebt hat und viele bekannte Leuten kennenlernen durfte. Ganz deutlich wird auch, dass hinter jedem Mann eine Frau steht, die ihn stärkt, vorantreibt und auch ändert, wenn es denn nötig ist. Dee scheint mir seiner Suzette wirklich Glück gehabt zu haben, aber er ist in seiner Beschreibung sehr subjektiv. Manchmal sogar sehr subjektiv, gerade in einigen Kapiteln, wo er sich selbst als Unschuldslamm und alle anderen als die Bösen darstellt und immer dann, wenn es um seine tolle Stimme und seine tollen Ideen geht. Hier wird deutlich, dass Autobiografien im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit immer mit Vorsicht zu genießen sind. So etwas erwartet man aber und deshalb ist das nichts, was die Qualität des Buches schmälern würde, da muss man schon eher die Fehler und das etwas schwache Layout. Ersteres hätte durch ein besseres Lektorat verhindert werden können, letzteres durch das Einbinden der tollen Bilder in den Text und nicht auf einigen Seiten an zwei Stellen im Buch. Es ist nicht wirklich schlecht, hätte aber besser sein können.

    Fazit:
    Mit „Mein Leben als Twisted Sister – I Still Wanna Rock“ hat Dee Snider die ersten 30 Jahre seines Lebens und vor allen Dingen seine Zeit bei Twisted Sister autobiografisch niedergeschrieben und erzählt damit eine tolle Geschichte über den steinigen Weg einer Band zum Weltruhm. „We're not Gonna Take It“ ist dabei Programm. Teilweise sehr subjektiv, kann das Buch insgesamt doch überzeugen und sollte bei jedem Fan der Band im Regal stehen.

  • Devilicious
    The esoteric playground

    Rezension © 2013 by Chris Bick für musikola.de

    Alter Schwede! Was uns die Schweden hier  um die Ohren hauen hat Energie! Devilicious` Sound klingt wie wuchtiger Stoner Rock, gepaart mit einer ordentlichen Portion Metal! Gleich der zweite Song „Succubus“ erinnert an Volbeat. Wobei die kraftvolle Stimme von Sänger Mikael Jacobsson sehr variiert. Mal hört man Einflüsse von Volbeat, mal von Danzig oder gar Molly Hatchet.
    Der Sound steht wie eine Wand hinter den Vocals und unterstützt und bekräftigt das musikalische Gesamtwerk.
    Bei dem Track „Red head in bed“ geben die Jungs Gas und man glaubt gar Country – Einflüsse herauszuhören.
    Was aber nicht unpassend oder gar störend ist, sondern als genialer Part in die Musik einfließt!  
    Fans von Volbeat, Danzig oder einfach nur gutem kraftvollen Rock sollten hier auf jeden Fall mal reinhören! Es rockt!


    Record Label : Flying Dolphin Distributed Labels (rough trade)

    Veröffentlichung: 19.10.2012

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    Besetzung:
    Mikael Jacobsson – Vocals /Guitar
    Stefan Jansson - drums
    Martin Olsson – Guitar
    Carl Paulsen - Bass

    Tracklist:
    1. Love Explosion
    2. Succubus
    3. Hollywood
    4. Post Mortum
    5. Cock Blocker
    6. Red Head In Bed
    7. In Seth
    8. Route 666
    9. 1776
    10. Delusion
    11. Here Comes The Blues
    12. This World Is Old

  • Downspirit
    Bulletproof?

    Rezension © 2014 by T. Frank für musikola.de

    Nachdem ich Downspirit schon im Vorprogramm der schwäbischen Hard Rocker Sinner live gesehen hatte, war ich gespannt, wie ihre mittlerweile zweite Scheibe (der Vorgänger “Point Of Origin“ wurde 2010 veröffentlicht) im heimischen CD-Player klingen würde.

    Als „Hard Bitchin‘ Rock“ beschreibt die 2009 gegründete Band ihre Musik auf ihrer Facebook-Seite. Fakt ist, dass dem Hörer hier ein Mix aus Heavy Rock, Modern Metal, Country-/Southern-Rock, Blues und Pop-Einflüssen durch die Ohren geblasen wird. Auch vor kleinen Rap-Einlagen („Are You Proud?“) wird kein Halt gemacht.

    Für die Eine oder den Anderen vielleicht ein zu bunter Mix – aber die Songs grooven ordentlich! Und da liegt die Stärke der Band. Auf der einen Seite fast schon poppige Melodien, dann wieder eine Gitarren-Wand, die alle lahmen Hüften in Bewegung bringt (hört Euch nur mal „Get The F**k Up“ oder „The Wish“ an).

    Es haben sich aber auch zwei Kompositionen eingeschlichen, die mich nicht mitreißen. So klingen die einzelnen Parts bei „Are You Proud?“ einfach zu gleichmäßig.  Und bei „Overload“ wären weniger „oh’s“ und „yeah‘s“ sicher mehr gewesen.

    Ganz anders dagegen „Hellyeah“. Nach einem coolen Banjo-Einstieg geht anschließend die Post ab. Für mich das Highlight des Albums. Auch „Gotta Get Away“ rockt ordentlich und macht Lust auf mehr.

    Zum Abschluss gibt es noch eine Cover-Version des schwedischen Pop-Duos Roxette. Tolle Idee, anstatt immer nur die üblichen Verdächtigen zu covern. Aber „The Look“ möchte bei mir einfach nicht richtig zünden.

    Insgesamt landen Downspirit mit „Bulletproof?“ sicher einen Treffer bei all denen, die bereit sind, sich auf harten Rock mit vielen unterschiedlichen Einflüssen einzulassen. Die Produktion, für die sich die Band selbst und Tom Müller verantwortlich zeigt ist klasse und die Jungs verstehen ihr Handwerk. Von mir gibt’s für „Bulletproof?“ 7,5 von 10 Punkten.

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    "Bulletproof" Track List:

    01. Greed
    02. Life After Her
    03. Get The F*** Up
    04. The Wish
    05. Human Guft
    06. Are You Proud
    07. Hellyeah
    08. Overload
    09. Gotta Get Away
    10. What A Way To Die
    11. I´m A Survivor
    12. The Look

    Musiker:

    Steffen Lauth - vocals
    Cedric "Cede" Dupont - lead guitar
    Axel Resissmann - rhythm guitar
    Sven Rakowitz - bass
    Sebastian Dunkel - drums

    Label:

    Metalville

    Downspirit Facebook Seite

  • Fernseher
    Sony KD-49XD7004 123 cm (49 Zoll)

    Bilder Copyright by Sony
    Rezension Copyright 2016 by Klaus Spangenmacher
    für www.musikola.de

    • Typ: (Android TV 4K Ultra HD Smart TV) Fernseher mit 123 cm (49 Zoll) Bildschirmdiagonale
    • Auflösung: 3840 x 2160 Pixel; Motionflow XR 100Hz
    • Empfang: HD Triple Tuner: DVB-C, T2 (HEVC/H.265), S2 (CI+); DVB-T2 (HD); HEVC Unterstützung; HbbTV, Unicable
    • Elektronische Programmzeitschrift (EPG), USB-Multiformat Media Player, USB-Aufnahmefunktion; Teletext (1000 Seiten), Hotelmode; Sleep Timer, On-Off Timer; Kindersicherung mit Senderblockierung
    • Lieferumfang: Sony KD-49XD7004 schwarz, RMT-TX200E Fernbedienung

    Nachdem unser eigentlich recht guter 40 Zoll LED TV von Samsung pünktlich 1 Monat nach Garantieende am oberen Bildschirmrand einen ca. 1 cm breiten Streifen mit Bildfehlern zeigte, war das nun endlich ein Grund für den neuen 49 Zoll Bravia von Sony.
    Hier übrigens unser angeschlossenes Testequipment:
    Technisat DigiCorder HD S2
    LG BP325 3D Blu-ray-Player
    Onkyo TX-NR 535 S 5.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver
    Canton Movie 90 5.1 Lautsprechersystem
    Amazon Fire TV 1. Generation
    Buffalo NAS
    PLEX Server auf lokalem Rechner
    Die Verpackung war sehr stabil und sicher und das Auspacken und Aufbauen ging flott von statten. Die beiliegende Bedienungs- und Aufbauanleitung hatten wir zu keiner Zeit gebraucht. Und hier kommt auch unser erster, sehr kleiner und wohl auch etwas subjektiver Kritikpunkt zum tragen: beim Standfuss sind wir durch den stabilen Glasstandfuss unseres Ex-Samsung etwas wenn auch minimal stabileres gewohnt.
    Die Ersteinrichtung geht flott und ohne Probleme von statten Da bei uns schon alle Kabel lagen, schlossen wir per LAN und nicht per WLAN an, was aber auch reibungslos funktionierte. WLAN testete ich kurz und es funtionierte sehr gut.
    Zuerst probierten wird den Fernseher im Standalonebetrieb aus, wobei die Einstellungen bezgl. der Sender bei Kabel, Satellit und auch DVB-T2 flott und unkompliziert von der Hand ging. Auch das Sendermanagement ist gut gelöst und auch gut verständlich.
    Die Qualität des Sounds ist mit seinen 2 x 10 Watt Bassreflex Boxen schon sehr gut und lässt eine Soundbar überflüssig werden. Alleine die Aufwertung durch unser Canton 5.1 Lautsprechersystem ist eine deutliche Verbesserung zu hören.
    Die Bildqualität ist um Welten besser als bei unserem Altgerät und ist ohne Abstriche als hervorragend zu bezeichnen, obwohl unser Sony mit 49 Zoll nur eine Bildwiederholrate von 100 Hz (jaja, das ist jammern auf hohem Niveau) im Gegensatz zu den anderen Modellen der XD7 Reihe hat. Hier muss man auch noch erwähnen, dass Sony einer der wenigen Hersteller ist, der bei der Bildschärfe ehrliche Angaben macht, denn hier wird angegeben, daß wie bei diesem Modell Motionflow XR 200 für eine 100-Hertz-Technik steht.
    Bei dem Tuner unseres Models XD7 handelt es sich um einen HD Triple Tuner (kein Twin Triple Tuner), womit alle aktuellen Empfangsarten abgedeckt sind, aber kein gleichzeitiges schauen und etwas anderes aufnehmen möglich ist (das nur mit dem Twin). Aber das war uns schon vorher bewusst.
    Nun folgte bei uns die endgültige Verkabelung aller schon vorhandenen Komponenten, was aber auch ohne Probleme vor sich ging und auch die Zusammenarbeit mit dem Onkyo Netzwerk-AV-Receiver ist ohne Beanstandung.
    Als letztes testeten wir nun noch das Android-TV, und das war für uns das Tüpfelchen auf dem i :-)
    Die vorinstallierten Apps sind hervorragend, doch durch den Zugang zum Google Appstore ist eigentlich alles möglich.
    Was wir hier getestet haben:
    PLEX funtioniert wie erwartet hervorragend
    Amazon Prime ist ebenfalls perfekt und macht fast unser Fire TV überflüssig, denn die gestreamten Filme (auch die in Prime kostenlosen) laufen perfekt und ohne Ruckeln oder Artefakte.
    Netflix scheint auch wunderbar zu funktionieren, wir haben und benötigen es aber dank Amazon Prime nicht :-)
    Natürlich funktioniert auch der Zugriff auf mein Buffalo Nas perfekt.
    Bezgl. der Energieffizienz kann man auch nicht meckern, der Verbrauch ist zwar etwas mehr als beim ausrangierten 40 Zoll Samsung , aber sind halt auch fast 10 Zoll mehr :-)
    Die Anschlussmöglichkeiten sind mit 4 HDMI und 3 USB-Ports ist vollkommen ausreichend, aber die Positionierung ist teilweise unglücklich, da starre Kabel neben dem Bildschirm herausschauen können.
    Übrigens ist die erwähnte Sprachsteuerung nur bei den Modellen X83C und W8C vorgesehen, was aber kein Problem darstellt.

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    Fazit:
    Top Gerät mit beeindruckenden Werten

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